MIRJAM - CD erscheint demnächst:

Kein Bild Der Liederzyklus „Mirjam“ von Hans Stadlmair ist das wohl umfangreichste und interessanteste Werk der modernen Hackbrettliteratur. Obwohl „Mirjam“ bereits im Jahre 1998 von dem Komponisten fertiggestellt wurde, ist es wohl auf den ungemein hohen Schwierigkeitsgrad des Werkes zurückzuführen, dass es bisher nicht gänzlich eingespielt wurde. Die Sängerin Gotho Griesmeier und die Hackbrettistin Franziska Fleischanderl wollen diesen Umstand ändern. Nachdem ein kleiner Teil des Werks 2009 vom Bayrischen Rundfunk anlässlich des 80. Geburtstags des Komponisten von eben genannten Interpretinnen eingespielt wurde, entstand die Idee eine Gesamtaufnahme des Werkes zu realisieren. Der 12‐teilige Liederzyklus samt 4 Interludien vertont religiöse Gedichte von Rainer Maria Rilke. Konkret ist es das „Marienleben“ von Rilke, das in den „Duineser Elegien“ erschien, Grundlage für dieses in strenger Linienführung, freitonal komponierte Werk. Gleiche Gedichte hat auch schon Paul Hindemith für Sopran und Klavier vertont. Das in Klang und Tonerzeugung dem Klavier sehr ähnliche Hackbrett, reizte den Komponisten als neue, feine, mit vielen Klangfarben und Obertönen angereichterte Form der Liedbegleitung, wobei der Hackbrettpart bei weitem über eine normale „Begleitfunktion“ hinausgeht und das Instrument gleichwertig zum Gesang präsentiert. Der Komponist Hans Stadlmair ist 1929 in Neuhofen an der Krems in Oberösterreich geboren. Nach der musikalischen Ausbildung in den ersten Nachkriegsjahren in Wien ging er 1952 nach Stuttgart zu Prof. Johann Nepomuk David – auch ein großer, 1895 in Eferding geborener Oberösterreicher ‐, um sich ganz dem Kompositionsstudium zu widmen. Dieser großen Persönlichkeit verdankt er bis heute seine dienende Grundhaltung zu den Werken der Meister mit der Forderung an sich selbst, diesen Werken gerecht zu werden. Nahezu vier Jahrzehnte, von 1956 bis 1995 war Hans Stadlmair künstlerischer Leiter des Münchener Kammerorchesters, das er in mehr als 4000 Konzerten dirigierte. Auch nach seiner Pensionierung widmet er sich dem Dirigieren – hervorzuheben die Einspielung sämtlicher Orchesterwerke von Joseph Joachim Raff mit den Bamberger Symphonikern – und vehement dem Komponieren.
Spätromantische Orgelmusik im barocken Passauer Dom - L. Ruckdeschel

Superaudio-CD

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SACD 19,90 Euro
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Spätromantische Orgelmusik im barocken Passauer Dom - Domorganist Ludwig Ruckdeschel spielt an der größten Domorgel der Welt:

Josef Gabriel Rheinberger: 4. Sonate a-moll op. 98; Franz Liszt: Angelus aus dem Zyklus 'Années de Pèlerinage' (Bonustrack nur auf SACD-Player abspielbar); Karl Höller: Choral-Passacaglia op. 61 'Die Sonn' hat sich mit ihrem Glanz gewendet'; Sigfrid Karg-Elert: Symphonischer Choral 'Jesu, meine Freunde op. 87/2;