Musica artium optima est...

... die Musik ist von allen Künsten die Beste - besagt bereits ein Lateinisches Sprichwort.


Doch braucht auch die beste Kunst Raum für ihre Entfaltung. Der Dom zu PassauWer könnte diesen Raum besser schaffen als der Passauer Stephansdom, der sich stolz über die Dächer der Passauer Altstadt erhebt. Seine bauliche Schönheit, seine erhabene Wirkung und seine fast mystische Ausstrahlung ziehen jährlich tausende von Besuchern aller Nationen und Glaubensrichtungen in ihren Bann.

Der Dom zu Passau Der Passauer Dom beheimatet die größte Kirchenorgel der Welt. Mit 17974 Pfeifen und 233 Registern bietet sie ein Klangvolumen der ganz besondern Art. Diese Musik in der besonderen Athmosphäre dieses heiligen Ortes mag wohl zu den beeindruckendsten Klangerlebnissen überhaupt zählen. Es ist Musik die an Herz und Seele geht....

MIRJAM - CD erscheint demnächst:

Kein Bild Der Liederzyklus „Mirjam“ von Hans Stadlmair ist das wohl umfangreichste und interessanteste Werk der modernen Hackbrettliteratur. Obwohl „Mirjam“ bereits im Jahre 1998 von dem Komponisten fertiggestellt wurde, ist es wohl auf den ungemein hohen Schwierigkeitsgrad des Werkes zurückzuführen, dass es bisher nicht gänzlich eingespielt wurde. Die Sängerin Gotho Griesmeier und die Hackbrettistin Franziska Fleischanderl wollen diesen Umstand ändern. Nachdem ein kleiner Teil des Werks 2009 vom Bayrischen Rundfunk anlässlich des 80. Geburtstags des Komponisten von eben genannten Interpretinnen eingespielt wurde, entstand die Idee eine Gesamtaufnahme des Werkes zu realisieren. Der 12‐teilige Liederzyklus samt 4 Interludien vertont religiöse Gedichte von Rainer Maria Rilke. Konkret ist es das „Marienleben“ von Rilke, das in den „Duineser Elegien“ erschien, Grundlage für dieses in strenger Linienführung, freitonal komponierte Werk. Gleiche Gedichte hat auch schon Paul Hindemith für Sopran und Klavier vertont. Das in Klang und Tonerzeugung dem Klavier sehr ähnliche Hackbrett, reizte den Komponisten als neue, feine, mit vielen Klangfarben und Obertönen angereichterte Form der Liedbegleitung, wobei der Hackbrettpart bei weitem über eine normale „Begleitfunktion“ hinausgeht und das Instrument gleichwertig zum Gesang präsentiert. Der Komponist Hans Stadlmair ist 1929 in Neuhofen an der Krems in Oberösterreich geboren. Nach der musikalischen Ausbildung in den ersten Nachkriegsjahren in Wien ging er 1952 nach Stuttgart zu Prof. Johann Nepomuk David – auch ein großer, 1895 in Eferding geborener Oberösterreicher ‐, um sich ganz dem Kompositionsstudium zu widmen. Dieser großen Persönlichkeit verdankt er bis heute seine dienende Grundhaltung zu den Werken der Meister mit der Forderung an sich selbst, diesen Werken gerecht zu werden. Nahezu vier Jahrzehnte, von 1956 bis 1995 war Hans Stadlmair künstlerischer Leiter des Münchener Kammerorchesters, das er in mehr als 4000 Konzerten dirigierte. Auch nach seiner Pensionierung widmet er sich dem Dirigieren – hervorzuheben die Einspielung sämtlicher Orchesterwerke von Joseph Joachim Raff mit den Bamberger Symphonikern – und vehement dem Komponieren.